Beuteland Deutschland

“Beuteland – Die systematische Plünderung Deutschlands seit 1945“

 

»Wir leben aus objektiven Gründen in einem Zustand der Sprachverarmung, der differenzierte Gedankengänge seltener macht und sie
an den Rand des Tagesbewusstseins schiebt. Damit steigt die Neigung zu moralisierenden Argumenten, um den Verständigungsprozess abzukürzen. Diese Verarmung der Sprache erfolgt aus mehreren Gründen: Die Massenbildung bewirkt selbst schon eine Simplifizierung des Denkens, die Massenmedien arbeiten in dieselbe Richtung, und die Politik setzt oft ganze Bedeutungsfelder unter Druck… Und schließlich kommt es zu der letzten Wendung, in der die Realität selber sich der Wortwirklichkeit anpasst, die Tatsachen und Menschen sich also sozusagen in das Gerede von ihnen hinein entwickeln. Schließlich und nicht zuletzt sind da die Sieger der Geschichte, die jeweils ihren Ideenvorrat, der mitgesiegt hat, durchdrücken und deren Handlanger jeden
verbellen, der unerwünschte Dinge sagt.«

ARNOLD GEHLEN,

 

Bildquelle: cvce.eu

 

Deutschland ist ein überaus erfolgreiches Land, dessen Bürger reich sein könnten, wenn sie nicht ständig zur Ader gelassen würden. So rangieren sie mit ihrem Vermögen gerade im europäischen Mittelfeld. Gemessen an der Stärke der deutschen Wirtschaft und an ihren Exporterfolgen müssten die Deutschen eigentlich einen Spitzenplatz einnehmen.

Bildquelle: Telegram

Welche ungeheuren Werte im Verlauf von 70 Jahren aus Deutschland herausgezogen wurden, sei es Sachvermögen, geistiges Eigentum oder Geld. Die Ausplünderung begann nach der Niederlage gegen die Alliierten im Jahr 1945 und hält bis heute an. Der deutsche Steuerzahler ist der Zahlmeister der Europäischen Union. Der Euro dient als Enteignungsprogramm und die Masseneinwanderung unter der Flagge des Multikulturalismus wird den Todesstoß versetzen

 

Das deutsche Geschichtsbild ist in vielerlei Hinsicht unwahr.

 

Wie lange soll Deutschland noch zahlen?

Deutschland zahlt und zahlt und zahlt – früher unter Zwang durch den Versailler Vertrag und die Potsdamer Konferenz, heute freiwillig und ohne Not – und es ist kein Ende in Sicht. Während Der Spiegel noch in den 1950er-Jahren die Bundesregierung dazu aufforderte, »eine Gegenrechnung für die enormen Kriegsreparationszahlungen aufzustellen«, wird heute von der Regierung Merkel kollektives Stillschweigen gewahrt oder gar verschleiert, wo das sauer verdiente Geld der deutschen Steuerzahler versenkt wird.

Bildquelle: Deutsches Museum München

Die Plünderung Deutschlands in Zahlen, Daten und Fakten

Der Historiker Dr. Bruno Bandulet hat jetzt die Rechnung aufgemacht, die Der Spiegel vor über 60 Jahren forderte: Dieser Film zeigt, welche gigantischen Summen seit rund 100 Jahren mit aller Macht aus Deutschland herausgeleitet werden. Ob Sachvermögen, geistiges Eigentum oder Tributzahlungen, freiwillige Wiedergutmachungen, sogenannte Wirtschaftsstrafen oder Transferleistungen – die Liste lässt sich beliebig verlängern. Je reicher Deutschland nach dem Wirtschaftswunder wurde, desto begehrlicher waren die Forderungen des Auslands. Und Deutschland zahlte.

Im ausführlichen Interview erläutert der ehemalige Chef vom Dienst der Welt, Bruno Bandulet, was eigentlich hinter dem Projekt der europäischen Integration steckt und wie der Euro als unkalkulierbares Enteignungsprogramm wirkt, dessen Rechnung nach oben offen ist. Oder wie der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis es siegessicher auf den Punkt brachte: »Am Ende wird Deutschland immer zahlen.«

Doch damit nicht genug: Dieser umfangreiche Dokumentarfilm erklärt auch, warum und wie die internationale Asylindustrie die Masseneinwanderung in den Sozialstaat Deutschlands mit aller Macht vorantreibt – koste es den Steuerzahler, was es wolle.

Bruno Bandulet widerlegt aber auch Mythen, Legenden und Geschichtsfälschungen, an die heute noch viele glauben. Etwa, dass der Marshall-Plan Ursache des Wirtschaftswunders gewesen sei oder dass Deutschland vom Euro profitiert. Ein Märchen, das unsere Volksvertreter im Einklang mit der Wirtschaftslobby gerne selbst verbreiten, flankiert von EU-Fanatikern, die der von außen auferlegten Selbstentmachtung Deutschlands nur allzu gern Vorschub leisten.

Und plötzlich verwundert es auch nicht mehr, dass die vermeintlich reichen Bürger des Exportweltmeisters in einem Vermögensvergleich der Europäischen Zentralbank weit hinter den Griechen und Italienern zu finden sind.

Die Plünderung Deutschlands nach 1945 stellt den Versailler Vertrag komplett in den Schatten. Gott kann die Vergangenheit nicht ändern, Historiker können es. Wer die Macht hat, kann die Geschichte verfälschen.

»In der Politik geht es nicht um Problemlösungen und Erleichterungen oder Verbesserungen im Leben der Bürger«, sagte Roland Baader, »sondern um Macht, um die Herrschaft von Menschen über Menschen. Macht ist die verführerischste aller Drogen.« Das gilt für die internationalen Beziehungen ebenso wie für die innerstaatlichen Verhältnisse. Der Besitz von Macht ermöglicht es, andere dazu zu bringen, etwas zu tun, was sie aus eigener Einsicht nicht tun würden. Der Mächtige ist Subjekt, der Ohnmächtige wird zum Objekt und zur leichten Beute und flüchtet sich zugleich in ideologische Überhöhung und Rechtfertigung, um seinen Status zu beschönigen.

Bildquelle: gutefrage.net

So entstehen politische und historische Schutzbehauptungen und Legen- den, die verbissen verteidigt werden. Stimmt es etwa nicht, dass der berüchtigte Morgenthau-Plan 1945 nur modifiziert, aber nicht beerdigt wurde, dass sich die US-Truppen unter General Eisenhower schwerer Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben, dass die Siegermächte mit den Beschlüssen von

Jalta und Potsdam das Völkerrecht mit Füßen getreten haben? Nein, so hören wir, Deutschland wurde befreit – und eine deutsche Fernsehsendung verstieg sich zur irren Version, die Wehrmachtssoldaten, die 1944 in der Normandie Widerstand gegen die Invasion leisteten, hätten gegen die eigene Befreiung gekämpft.

Das historische Gedächtnis in diesem Lande ist inzwischen so kurz, dass nahezu alles unwidersprochen behauptet werden kann. Lange ist es her, dass Der Spiegel an den »Aberwitz« und den »Raubzug« der Nachkriegsreparationen erinnerte, dass er von »Reparationsbeute« sprach, dass er den Missbrauch von Wiedergutmachungszahlungen anprangerte oder dass er der jugoslawischen Regierung vorrechnete, sie habe in ihre Statistik von Kriegstoten gleich auch noch die massakrierten Volksdeutschen eingeschmuggelt, um mehr Entschädigung verlangen zu können.

Die Deutschen, ein im Grunde idealistisches und unpolitisches Volk, tun sich schwer damit, die harten Realitäten von Geld und Macht zur Kenntnis zu nehmen.

Als die Europäische Zentralbank 2013 eine Übersicht über das Geld- und Immobilienvermögen der Euro-Länder veröffentlichte und dabei heraus- kam, dass das mittlere Vermögen der Deutschen (gemessen an den Medianwerten) ganz unten rangiert und noch niedriger ist als das der Portugiesen, Spanier und Griechen, fiel Angela Merkel nichts Besseres ein, als zu erklären, die deutschen Vermögen sähen kleiner aus, als sie seien. Es hätte ja jemand auf die Idee kommen können, dass hier nicht mehr übermäßig viel zu holen sei.

Über eine Million Patente sind von den USA völkerrechtswidrig aus Deutschland nach 45 entwendet worden und zum Teil lange Jahre nach dem Krieg deutschen Firmen zum Kauf angeboten worden. Ein Wissensraub, der Deutschland von teilweise 0 hatten beginnen lassen. Der größte Wissenstransfer aller Zeiten: Wie sich die amerikanische Industrie einen Vorsprung von mehreren Jahren verschaffte. 1952 verzichtete die Bundesrepublik auf alle Einwände und Ansprüche auf gestohlenes Eigentum

Den Brain-Drain, den Verlust an Humankapital, kann man nur bedingt zu den Reparationen rechnen, weil die Experten nach 1945 mehr oder weniger freiwillig ins Ausland gingen – jedenfalls in die westlichen Länder. Nur anfänglich wurde Zwang ausgeübt. In die USA auswandern zu können war für deutsche Fachleute eine attraktive Option, denn in der Heimat lag die berufliche Zukunft im Dunkeln. Wer Raketen oder Flugzeuge entwickelt hatte, wurde in Deutschland ohnehin nicht mehr gebraucht, denn solche Branchen waren verboten.

Bildquelle:Klaus Stuttmann

Der Vergleich USA ist hypothetisch, der Fall Deutschland real. Was die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion, in Einzelfällen auch kleinere Kriegsgegner, nach 1945 an intellektuellem Eigentum aus Deutschland herausgezogen haben, summiert sich zum größten zwangsweisen Wissenstransfer aller Zeiten.

Das Projekt Paperclip: Mit Staubsaugermethoden durch Deutschland

Bildquelle: aviantiontrailinc.org

Das Projekt Paperclip wurde am 3. September 1946 von Präsident Truman unterzeichnet und beinhaltete die Einreise von bis zu 1000 deutschen und österreichischen Spezialisten und ihren Familien in die USA. Sie sollten bis zu einer Visumerteilung oder bis zu einer Repatriierung unter militärischem Gewahrsam gehalten werden. Die in Deutschland übliche peinliche Entnazifizierungsprozedur wurde den Wissenschaftlern weitgehend erspart. Nachdem sie in den USA waren, wurden sie von den Militärbehörden für eine begrenzte Zeit und für spezielle Zwecke auch an Industriefirmen, Universitäten und Forschungsinstitute ausgeliehen. Sie wurden vom Militär bewacht und durften sich nicht frei bewegen, es sollte aber jeder Anschein von Konzentrationslagern vermieden werden.

In der Vergangenheit waren die USA bei ihrer wissenschaftlichen Grundlagenforschung in einem beträchtlichen Ausmaß abhängig von deutschen Wissenschaftlern. Derartige Forschung bildet die Grundlage für praktische Entwicklungen. Zu ihnen werden auch eminente Physiker, herausragende Chemiker, Nobelpreisgewinner und führende Köpfe auf verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsgebieten gehören. Es ist evident, dass die Regierung Staubsaugermethoden anwendet, um den gesamten technischen und wissenschaftlichen Wissensstand zu erwerben, den die Deutschen haben. Der Wert dieser Information wird wahrscheinlich jegliche Reparation in Cash bei Weitem übersteigen.

Beginnend im Jahr 1948 konzedierten die Westmächte – sehr graduell – einen besseren Schutz der deutschen Patente und Betriebsgeheimnisse. Im Jahre 1951 endeten die Demontagen, in den Jahren danach wurden andere Einschränkungen und Verbote nach und nach gelockert und aufgehoben. Die Nachkriegsphase der Ausbeutung ging zu Ende. Den Status einer Groß- macht aber konnte und durfte Deutschland nach den Jahren der Plünderung nicht wiedererlangen. Adenauer und Erhardt führten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Partei Deutschland in das Wirtschaftswunder und waren stets bemüht die Souveränität durch vertrauensbildende Maßnahmen wiederzuerlangen. Der Wirtschaftsaufschwung wurde ausschließlich aus eigener  Kraft erreicht.


Bildquelle: Die Welt

Als das Londoner Schuldenabkommen samt Zusatzabkommen nach äußerst zähen Verhandlungen am 27. Februar 1953 von zunächst achtzehn Gläubigern unterzeichnet wurde, hatte sich die Bonner Regierung auf die Zahlung einer Gesamtsumme von 14 452,4 Millionen D-Mark bis zum Jahr 1994 verpflichtet. Inkludiert in der Summe waren Zinsrückstände, die laut Abkommen reduziert wurden.

Von den knapp 14,5 Milliarden Mark entfielen knapp 4 Milliarden auf öffentliche Schulden aus der Zeit vor 1945. (Siehe dazu die Tabelle auf der folgenden Seite.) Interessanterweise hatten auch die Schulden des Landes Preußen den Krieg überlebt

Kein Friedensvertrag, aber 1955 endete die Besatzungshoheit

Versuch einer Bilanz: Nicht einmal die Bundesregierung kennt den kompletten Wert der Reparationen

In der ausdrücklich als »unvollständig« bezeichneten Aufstellung des Bundesfinanzministeriums vom 31. Dezember 1997 finden sich unter an- deren folgende Posten:

Leistungen der Westzonen und der BRD: Entnahmen von Industrieausrüstungen, anderen Ausrüstungsgütern und Handelsschiffen im Wert von 4,782 Milliarden Reichsmark. Beschlagnahme von Patenten, Warenzeichen, Handelsmarken, Herstellungsverfahren und Forschungsergebnissen im In- und Ausland im Wert von 17 bis 20 Milliarden Reichsmark, wovon ein Drittel der Sowjetunion zu Gute kam. Deutsches Auslandsvermögen wie zum Beispiel Grundbesitz, Unternehmen, Aktien und Geldguthaben für 13,04 Milliarden Reichsmark. Zusammen mit kleineren Posten wie zum Beispiel Zwangsexporten von Holz summierte sich das auf 39,636 Milliarden Reichsmark. (Zur Ablieferung von Edelmetallen und ausländischen Valuten laut Proklamation der Oberbefehlshaber der Besatzungsstreitkräfte vom 20. September 1945 heißt es in der Aufstellung: »Wert nicht bekannt«.)

Wiedergutmachung: Für Leistungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz, dem Bundesrückerstattungsgesetz, dem Luxemburger Abkommen mit Israel, den Globalverträgen mit west- und osteuropäischen Staaten wurden bis zum 31. Dezember 1997 102,1 Milliarden D-Mark gezahlt. Nicht enthalten in der Summe sind die 1997 beschlossenen Zuschüsse von 80 Millionen Mark an die noch einzurichtenden Stiftungen »Verständigung und Versöhnung« mit mittel- und osteuropäischen Staaten sowie ein Betrag von 140 Millionen Mark für den 1997 gegründeten »Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds«.

Bildquelle: monde-diplomatique.de

Reparationen der SBZ und der DDR: 66,4 Milliarden Mark der DDR (= 15,8 Milliarden Dollar bei einem Kurs von 4,20). Größter Posten da- von: Warenlieferungen aus der laufenden Produktion für 34,70 Milliarden DDR-Mark. Nicht enthalten in den 66,4 Milliarden sind unter anderen rund 16 Milliarden Besatzungskosten bis Ende 1953, die Arbeitsleistung der Spezialisten und Kriegsgefangenen in der Sowjetunion sowie der Nutzen aus dem Uranbergbau und der Patentraub.

Der Schweizer Historiker Jörg Fisch beziffert die Leistungen Gesamtdeutschlands für den Zeitraum 1945 bis 1988 ohne Besatzungskosten auf 30,1 Milliarden Dollar und mit Besatzungskosten auf 50,5 Milliarden Dollar auf der Basis der Kaufkraft von 1938. In heutigen Dollars wäre das mindestens das Zehnfache, also 550 Milliarden Dollar, vermutlich sogar mehr.

In der von Fisch berechneten Summe sind weder der Raub geistigen Eigentums noch die Arbeitsleistung der deutschen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen noch der Wert der abgetrennten deutschen Ostgebiete enthalten.

Fisch spricht von »gewaltigen Leistungen«. Nach 1953 sei die Belastung deutlich zurückgegangen, aber auch in der Periode bis 1988, also bis kurz vor der Wiedervereinigung, habe ebenfalls »kein anderer Staat auch nur entfernt vergleichbare Leistungen erbracht.
Dass so viel aus dem Land herausgezogen werden konnte, war dem phänomenalen Erfolg von Erhards Marktwirtschaft zu verdanken, aber auch der 1945 vorhandenen industriellen und geistigen Substanz, aus der sich die Westmächte und vor allem die Sowjetunion bedienen konnten.

Mit dem Abkommen vom Juni 1980 bekamen Israelis das Recht, sich rückwirkend zum 1. Januar 1956 zu extrem günstigen Bedingungen in die deutsche Rentenversicherung einzukaufen. Sie mussten nur die niedrigen Rentenbeiträge der früheren Jahre nachzahlen und bekamen dafür von der Berliner Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) die aktuellen hohen Renten ausgezahlt. Der Clou dabei: Wer in den Genuss der vollen deutschen Rente kommen wollte, musste weder in Deutschland gelebt noch unter der NS-Verfolgung gelitten haben. Alle Einwanderer nach Israel, aber auch israelische Staatsbürger arabischer Abstammung, waren antragsberechtigt.

Bildquelle: janson-karikatur.de

Die Unsitte, den Zahlmeister spielen zu wollen, begann erst mit der Ära Brandt um sich zu greifen.

Ein Kampf um Souveränität

ÄHNLICH WIE DIE BÖRSE folgt auch das politische Klima seinen eigenen Zyklen. Eine Zeit lang haben weiche Themen Konjunktur, dann wieder harte.

Weiche Themen sind solche, die von einer verwöhnten, saturierten Wohlstandsgesellschaft bevorzugt werden: Themen wie Gender-Mainstreaming, Inklusion, die ständige Suche nach angeblich diskriminierten Minderheiten und unter dem Dach der grünen Ideologie so triviale Dinge wie das Dosenpfand, auf dem ein altkommunistischer Minister seine Karriere aufbauen konnte. Nicht zu vergessen die beliebig ausweitbaren Segnungen des von anderer Leute Geld finanzierten Sozialstaates, von denen die Gesellschaft nie genug bekommen kann. Solche Themen werden vorzugsweise von linken, grünen und sozialdemokratisierten Parteien bedient.

Der souveräne Staat besitzt völkerrechtlich gebundene Hoheitsgewalt nach außen und staatsrechtlich gebundene nach innen. Souveränität bezeichnet damit die Stellung eines Staates in der Völkerrechtsordnung. Deutschland soll angeblich souverän sein. Aber selbst dann blieben Zweifel und Restbestände des alten Besatzungsrechts. Ist Deutschland vielleicht nur halbsouverän? Der Begriff ist aus der Sicht des Völkerrechtlers unsauber, es sei denn, man versteht darunter den Zustand der Suzeränität und damit die Beziehung zwischen einem »halbsouveränen« Staat und seiner souveränen Obermacht. Die aber stellten, zumindest bis 1990, die Vereinigten Staaten von Amerika. Wenn eine Nation nicht mehr daran glaubt, dass sie sich wehren kann, geht sie zu Grunde. Souveränität des Staates hat dieselbe Wurzel wie Selbstbestimmung des Volkes.

Selbstbestimmung, Freiheit und Unabhängigkeit = Souveränität

Nach Angaben des US-Diplomaten Richard Holbrooke im Spiegel vom 30. August 2004 zahlt die Bundesrepublik eine Milliarde Dollar pro Jahr für den »Unterhalt« der US-Soldaten. 2016 antwortete die Bundesregierung

auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke, der Bundeshaushalt sei seit 2006 netto mit 573 Millionen Euro für Bauvorhaben der US-Streitkräfte belastet worden (BT-Drucksache 18/7472). Die Bundesregierung führte eine Reihe von weiteren Kosten auf, die durch die US-Stationierung entstehen, konnte jedoch keine Auskünfte über die Belastung der Länderhaushalte geben.

Nach Presseberichten soll der Truppenübungsplatz in Grafenwöhr den deutschen Fiskus 650 Millionen Euro gekostet haben und der Ausbau der Militärflughäfen in Spangdahlen in der Eifel und Ramstein in der Pfalz 400 Millionen Euro. Außerdem wird der Leipziger Flughafen nicht nur zivil genutzt, sondern auch für amerikanische Militärtransporte bei weltweiten Einsätzen.
Auch in anderer Hinsicht blieben selbst nach der Wiedervereinigung Sonderrechte bestehen. Sie sind der Öffentlichkeit so gut wie unbekannt. Man kann von Nachwirkungen aus der Besatzungszeit oder von derivativem, das heißt abgeleitetem Besatzungsrecht oder sogar von einer »verlängerten Quasi-Besatzungszeit« sprechen – siehe dazu die Rede des rheinlandpfälzischen Staatsministers Gerstner vor der Bundeswehr am 8. Juli 1994.

Bildquelle: Die Welt

Neues Aufenthaltsrecht: Seit 1990 kann Deutschland den fremden Truppen kündigen

Die Präsenz von fremden Truppen auf dem Territorium eines Staates, der definitionsgemäß die höchste Gewalt innehat, berührt immer seine Souveränität. Sie ist immer heikel. In der Berliner Erklärung vom 5. Juni 1945 hatten die Alliierten angekündigt, sie würden ihre Streitkräfte »nach eigenem Ermessen« in jedem beliebigen Teil Deutschlands oder auch in allen Teilen Deutschlands stationieren.

Ohne Zweifel war die Verlängerung der Truppenstationierung eine Bedingung für die Zustimmung der Alliierten zur Wiedervereinigung.

Die fremde Militärpolizei ist immer noch berechtigt, außerhalb ihrer Kasernen auf Straßen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an allgemein zugänglichen Orten wie Gaststätten, Streife zu gehen und Maßnahmen ge- gen Mitglieder ihrer Truppe und deren zivilen Gefolges zu treffen. Die An- gehörigen uniformierter Einheiten unter militärischer Führung brauchen sich nach wie vor nicht auszuweisen oder einen Marschbefehl vorzulegen. Auch das zivile Gefolge der ausländischen Truppen darf nach wie vor Waf- fen besitzen und tragen.

Notstandverfassung und G-10-Gesetz: Ab 1968 hörten die Alliierten nicht mehr alles selbst ab – sie ließen die Deutschen abhören.

Zum »versteinerten« Besatzungsrecht gehören auch die Abhöraktivitäten und die Überwachung der Kommunikation in Deutschland durch alliierte, vor allem amerikanische Geheimdienste. Die rechtlichen Grundlagen dafür wurden im Laufe der Zeit angepasst und geändert, an der Praxis hat sich nicht viel geändert – einmal abgesehen davon, dass die Amerikaner vor Erfindung des Internet massenweise Postsendungen kontrollierten (50 Millionen Stück allein zwischen i960 und 1968) und dass heute nicht mehr Fernschreiben, sondern E-Mails mitgelesen werden.

Das funktionierte ganz gut, bis Edward Snowden das ganze Ausmaß der NSA-Umtriebe enthüllte. Selbst das Mobiltelefon der Kanzlerin war abgehört worden. Sie reagierte überrascht und mit gespielter Naivität, ihre Mitarbeiter wiegelten ab und desinformierten, Berlin verlangte von den USA ein No-Spy-Abkommen, das von Washington selbstverständlich nicht zugestanden ist.

Wer über den Ausnahmezustand nicht entscheiden darf, kann nicht souverän sein.

Aus Siegerrecht wurde Besatzungsrecht, aus Besatzungsrecht wurde Vorbehaltsrecht, aus Vorbehaltsrecht wurde deutsches Recht und gesetzliche Verpflichtung der Bundesregierung, den Post- und Fernmeldeverkehr in der Bundesrepublik durch individuelle und allgemeine Überwachungsmaßnahmen auf Wunsch und im Interesse der Alliierten zu überwachen. Ein wichtiges Ziel jeder Besatzungspolitik ist es, die Besetzten zu befähigen, die Aufgaben der Besatzer eines Tages selbst zu übernehmen.

Bildquelle: twintuwerbblock.blogspot.com

Die Wiedervereinigung

Niemand in Deutschland wollte oder will Großmacht spielen. Ein militärisch ohnmächtiges, seiner Währung beraubtes Land kann nicht Welt- macht sein. Nicht einmal zu Zeiten des Kalten Krieges, als sie noch der Landesverteidigung diente, war die Bundeswehr vollständig in die NATO integriert. Sie leistete sich drei nationale Korps – heute ist kein einziger deutscher Großverband übrig geblieben. Die Bundeswehr verteidigt nicht mehr, sie wird bestellt und geht auf Anfrage außer Landes.

Sodann heißt es, dass mit der Vereinigung Deutschlands zu einem »demokratischen und friedlichen Staat« die Rechte und Verantwortlichkeiten der Vier Mächte in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes »ihre Bedeutung verlieren. Das Zeitfenster für die Wiedervereinigung sei klein gewesen, »aber der Preis für die schnelle Einigung war nicht gering«.

Die diskriminierenden Feindstaatenklauseln der UNO-Charta wurden auch 1990 nicht gestrichen.

Karl Albrecht Schachtschneider, zuletzt Professor des Öffentlichen Rechts in Erlangen/Nürnberg, argumentiert ähnlich: »Solange die Feindstaatenklauseln in der Charta nicht gestrichen sind, ist Deutschland zu einer Politik gehalten, welche ihm die Einschätzung der früheren Feinde sichert, ein friedliebender und ungefährlicher Staat zu sein. Das gewähr- leistet die feste Einbindung Deutschlands in die Europäische Union und die NATO… Das Recht, aus der Europäischen Union auszuscheiden, ist somit mit der Hypothek der Feindstaatenklauseln belastet.«

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Die Golfkriege wurden auch mit großzügiger deutscher Unterstützung mitfinanziert.

Bundeskanzler und Außenminister äußerten ihre »Betroffenheit« über den Krieg. Neutral blieben sie aber nicht. Dafür war der Druck aus Washington zu stark. Bonn versteckte seine faktische Kriegsbeteiligung 1991hinter der enormen Summe von 17,2 Milliarden Mark, mit denen schätzungsweise 20 Prozent des Golfkriegs vom deutschen Fiskus finanziert wurden. Die Summe entsprach mehr als einem Drittel des jährlichen Verteidigungsetats. Kohl konnte sein Versprechen, die deutsche Einheit ohne Steuererhöhungen zu finanzieren, nicht mehr aufrechterhalten. Der 2. Golfkrieg sollte mit Einsatz der Bundeswehr durchgeführt werden 2003. Schröder weigerte sich und erhielt große Probleme aus Washington.

Die Konsequenz: Die NATO, laut Satzung ein Nordatlantisches Verteidigungsbündnis, nach dem Ende des Kalten Krieges umfunktioniert zu einem Dienstleistungsbetrieb der amerikanischen Geopolitik. Übrigens ohne dass der Bundestag der willkürlichen Neuauslegung des NATO-Vertrages je zugestimmt hätte. Mehr noch als über das Nein der Regierung Schröder zum Krieg war Washington alarmiert über die Achse der Kriegsgegner Frankreich, Deutschland und Russland, die sich im Vorfeld der Invasion gebildet hatte. Die Achse ist längst zerbrochen, und wirklich neutral blieb Deutschland auch nicht, wenn man genau hinsah. Der Irak-Krieg wurde in beträchtlichem Ausmaß von deutschem Boden aus geführt. 2003 dienten Ramstein, die größte US-Luftwaffenbasis außer- halb Amerikas, und die anderen Stützpunkte in Deutschland als logistische Basis und Drehscheibe für den Irak-Krieg – wie zuvor und danach auch für den Krieg in Afghanistan. Ob mit oder ohne eigene Truppen, Deutschland war und ist an solchen Kriegen direkt oder indirekt beteiligt, und daran wird sich nach Lage der Dinge in absehbarer Zeit auch nichts ändern. Die Deutschen schießen nicht selbst, sie sehen weg, wenn geschossen wird.

Milliardenschaden: Der Wirtschaftskrieg gegen deutsche Interessen

Macht geht eben vor Recht, da bleibt der Regierung Merkel nichts anderes übrig, als stillzuhalten und den Preis, der für die Wiedervereinigung ge- zahlt werden muss, zu akzeptieren. Sie ist ja nicht einmal in der Lage, das Ausspionieren deutscher Konzerne durch die National Security Agency zu unterbinden.

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Auch der Schutz der wirtschaftlichen Integrität ist Aufgabe eines souveränen Staates. Auch hier versagt die Bundesregierung. Stattdessen. Werden deutsche Großbanken von amerikanischen Funktionären besucht und gezwungen ihre Wirtschaftsbeziehungen zum Iran aufzukündigen. Die Regierung erhebt keinen Einspruch, die Wirtschaft spricht öffentlich von Erpressung. Weiß die Bundesregierung überhaupt, wann und welche amerikanischen Regierungsvertreter Deutschland ihre Besuche abgestattet haben? Kennt sie Inhalt und Ergebnis dieser Gespräche? Viel Fantasie braucht es nun nicht mehr, sich vorzustellen, dass nach den Banken die Industrie an die Reihe kommt. Der Schaden geht in die Milliarden. Wolfram Baentsch, der als früherer Chefredakteur der Wirtschaftswoche wissen muss, wovon er spricht, zitiert realistische Schätzungen von ungefähr 10 Milliarden Euro, die auf diese Weise unsichtbar Jahr für Jahr über den Großen Teich abwandern. So würden, meint Baentsch, in 50 Jahren 500 Milliarden Euro zusammenkommen. Um noch einmal Baentsch zu zitieren: »Die Unmündigkeit der deutschen Geheimdienste< und ihre fortwährende Demütigung als Handlanger und Sündenbock der prädominanten Sieger des Zweiten Weltkrieges sind für sich genommen schon ein unglaubliches Phänomen. Schlimmer noch ist, dass die Bevölkerung über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse bewusst im Unklaren gehalten wird.«

Helmut Schmidt. »Die Volkswirtschaften Deutschlands und anderer europäischer Staaten«, konstatierte er, »geraten zunehmend unter die Herrschaft der privaten Finanzmanager in den internationalen Finanzzentren in New York und London.« Die für Deutschland wichtigsten privatwirtschaftlichen Entscheidungen würden nicht etwa in Frankfurt, sondern in New York und London getroffen. Was Schmidt damit ansprach, war die Schwäche des deutschen Kapitalmarktes, die von angelsächsischen Interessen dominierte Globalisierung und der Umstand, dass die Aktien der DAX-Konzerne im Durchschnitt zu über 50 Prozent in ausländischer Hand liegen. Wenn es um Geschäftsbeziehungen mit Kuba, dem Iran oder Syrien gehe, könne auf Konten deutscher Banken in den USA zugegriffen werden. Josef Ackermann, damals Chef der Deutschen Bank, forderte: »Wir müssen europäische Antworten auf die Hegemonie der Vereinigten Staaten finden. In das betrübliche Bild passt nicht zuletzt das Vorgehen gegen den Weltkonzern Volkswagen wegen der Fälschung von Abgaswerten. Zahlungen in Milliardenhöhe, genauso wie die Deutsche Bank zu horrenden Zahlungen verurteilt wurde.

Einfach ist das deutsch-amerikanische Verhältnis seit der Wiedervereinigung nicht auf den Punkt zu bringen. Man versteht es am besten als Gemengelage aus versteinertem Besatzungsrecht, amerikanischer Robustheit, deutscher Unterwürfigkeit und zähen, aus der Ära des Kalten Krieges überlieferten Strukturen. Schließlich war der Bundesnachrichtendienst in Pullach eine amerikanische Gründung. Er konnte sich von der CIA und der NSA nie richtig abnabeln, weil er auf die US-Dienste dort angewiesen bleibt, wo ihm eigene Kapazitäten fehlen, und weil die Bundesregierung ihm keine politische Rückendeckung gab. Kern des Problems: den Anspruch der amerikanischen Behörden, mit dem Argument der Terrorbekämpfung eine weltweite Kontrolle nicht nur über das Finanzsystem und den Zahlungsverkehr durchzusetzen. Deutsche und europäische Konzerne und Banken werden ausspioniert und immer wieder zu exorbitanten Strafzahlungen auf dem Wege des Vergleichs gezwungen.

Bildquelle: Klaus Stuttmann

So etwas wie ein geheimer Fahrplan der deutschen Politik seit 1990 existiert dennoch. Er muss auf einer stillschweigenden Übereinkunft beruhen. Er dient seit der Wiedervereinigung als Geschäftsgrundlage, an die sich Helmut Kohl eben auch mit der Zustimmung zum Euro gehalten hat, die von Gerhard Schröder eher widerstrebend akzeptiert wurde und der Angela Merkel mit einer Beflissenheit folgte, die ihrer Politik den Hautgout der Außensteuerung verleiht.

Deutschland muss sich selbst entmachten. Der Hintergrundplan: Für das künftige Deutschland sollte es daher nicht länger nur darum gehen, dass kein Krieg mehr von deutschem Boden ausgehen darf. Vielmehr sollte von diesem jetzt die Entnationalisierung der europäischen Nationalstaaten ausgehen. Die Migrationsströme seit 2015 sprechen genau dafür.

Domestizierung, Selbstentmachtung, Entnationalisierung – ein präziser Fahrplan für die deutsche Politik und ein scharfer Blick in die Zukunft zu einem Zeitpunkt, als andere noch von einem Vierten Reich und einer deutschen Weltmacht halluzinierten.

Mit Hilfe der europäischen Union vorher EWG soll die Schaffung eines Vereinten Europa muss als entscheidender Schritt zur Schaffung einer Vereinten Welt betrachtet werden. Der Great Reset von Klaus Schwab will diese Herrschaft auch mit dem WEF. Diese One World kann aber logischerweise nur als Weltdiktatur realisiert werden.

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Bleibt noch festzuhalten, dass die EU ihren Machtapparat missbraucht und alle verfügbaren institutionellen und finanziellen Mittel einsetzt, um einen neuen europäischen Menschen zu fabrizieren und Ehe wie auch Familie zu dekonstruieren.

Das ist denen auch bereits gelungen, der Genderwahn und die Integration der Migranten ist eine der letzten Bastionen. Die Familie als kleinste soziale Einheit steht bereits unter staatlicher Kontrolle der Fremderziehung durch staatliche Kontrollmechanismen.

Die strategische Agenda der EU scheint auf ein neues Menschenbild zu zielen, welches die Grundfesten der bisherigen sozialen Ordnung ins Wanken bringt. Alle Entscheidungen der EU, die mit Gender-Mainstreaming, sexueller Orientierung, Gender-Identität, Geschlechtervielfalt, Antidiskriminierung, Homophobie, gleichgeschlechtlicher Ehe< zu tun haben, betreffen diesen Bereich … Alle diese Begriffe sind neu und bezeichnen etwas Neues: nämlich eine neue Ethik im Bereich der Geschlechter und der Sexualität und, daraus folgend, eine neue Rechts- und Gesellschaftsordnung.

Bildquelle: Klaus Stuttmann

Glühbirnen, Gurkenkrümmung oder Pizzagrößen lassen das EU Konstrukt wie ein großes Kabarett erscheinen. Solche Narreteien lassen zwar Rückschlüsse auf den Geisteszustand ihrer Urheber zu, richten aber keinen besonderen Schaden an. Allenfalls werfen sie die Frage auf, warum die Eurokraten für ihre Tätigkeit so fürstlich entlohnt werden und wie es kommt, dass 4365 EU-Beamte mehr verdienen als die deutsche Kanzlerin.

Die EU ist eine wahre Goldgrube der Europas Eliten, nicht zu vergessen auch die 20 000 Lobbyisten.

 

Aus amerikanischer Sicht: Deutschland ist Weltmacht, aber nur beim Zahlen

Die Bilderberger wurden ins Leben gerufen, um die transatlantischen Bindungen zu stärken und den amerikanischen Einfluss auf Europa zu sichern. Diesen Zweck erfüllen sie heute noch, wenn sich führende Politiker, Konzernchefs und ausgewählte Journalisten jedes Jahr streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit zu informellen Gesprächen treffen, über die Stillschweigen gewahrt werden muss.

Tatsache ist schlicht und einfach, dass Westeuropa und zunehmend auch Mitteleuropa weitgehend ein amerikanisches Protektorat bleiben, dessen alliierte Staaten an Vasallen und Tributpflichtige von einst erinnern.

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Dies ist kein gesunder Zustand, weder für Amerika noch für die europäischen Nationen. Für Deutschland soll es Erlösung + Sicherheit = Europa + Amerika bedeuten. Diese Formel umreißt seine Haltung und Politik, macht es zugleich zu Europas Musterknaben und zum stärksten Anhänger Amerikas in Europa. Deutschland ist der größte Aktionär der Weltbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, und es bestreite 22,8 Prozent des NATO-Budgets, 8,93 Prozent des UN-Budgets und 28,5 Prozent des Haushaltes der EU.

Deutschland als Hauptfinanzier der EU: »Ein einvernehmliches System von Kriegsreparationen. Wenn Deutschland nicht mehr zahlt, dann platzt der Laden.

Der Weg in die Transferunion: Für die Wiedervereinigung 1990 musste extra gezahlt werden. Es flossen Milliarden an Frankreich, England etc.

Die Machtverteilung liegt seit Einführung des Euros in der EZB: Die Bundesbank darf haften, hat aber wenig zu sagen.

Mit Beginn der Euro Krise jetzt immer noch nur von einer Krise des Euro zu sprechen, wäre eine Untertreibung. Die Kunstwährung hat sich längst vom Hoffnungsprojekt der Illusionisten zum Albtraum entwickelt.

Das Programm einer monströsen Eigentumsumverteilung, einer Umverteilung von Gläubigern und Sparern hin zu den Schuldnern, von soliden Volkswirtschaften in der Mitte Europas hin zu den Ländern im Süden mit ihrer dem Euro geschuldeten hohen Arbeitslosigkeit und ihrer ganz eigenen Geldtradition. Die Deutschen durften zwar mit über 25 Prozent mehr Kapital in die EZB einzahlen als jedes andere Land, sie haften dem- entsprechend auch stärker als andere für das Euro-Experiment, aber im EZB-Rat, wo die Entscheidungen fallen, haben sie nur eine Stimme wie Malta oder Zypern – und das nicht einmal auf jeder Sitzung. Die Deutschen dürfen zahlen und haften, haben wenig zu sagen – und wenn, dann bitte nicht auf Deutsch.

Die Politik hat vor allem zwei Konsequenzen, die entweder in Kauf genommen werden oder beabsichtigt sind: die kalte Enteignung der Sparer und das Ende des Euro als Wertaufbewahrungsmittel. Die finanzielle Repression ist erst perfekt, wenn das Bargeld abgeschafft ist und Unternehmen wie Bürgern die letzte Möglichkeit genommen wurde, den Negativzinsen zu entkommen. Mit dem Bargeld stirbt die Freiheit, der Bürger wird gläsern und die Überwachung durch den Staat total.

Bildquelle: altertuemliches.at

Die Migrationskrise

Betrachtet man die trockenen Zahlenreihen des Statistischen Bundesamtes, dann lebten mit Stichtag des 30. Juni 2015 81,5 Millionen Menschen auf dem Territorium des deutschen Staates, davon 9,1 Millionen Ausländer. In der Definition »mit Migrationshintergrund« waren es 16,4 Millionen Menschen, wozu alle Ausländer, eingebürgerte Ausländer, Aussiedler und Spätaussiedler zählen – ein Bevölkerungsanteil von 20,3 Prozent.

Die meisten Personen mit Migrationshintergrund stammten aus der Türkei (17,4 Prozent), gefolgt von Polen (9,9 Prozent), der Russischen Förderation (7,3 Prozent), Kasachstan (5,6 Prozent) und Italien (4,7 Prozent).

2015 kamen 1,14 Millionen Flüchtlinge dazu, die Familiennachzüge noch nicht eingeschlossen. Pro Flüchtling ziehen etwa drei bis vier Personen nach – konservativ gerechnet. Wir gehen von von 8 bis 10 Millionen Flüchtlingen bis 2020 in Deutschland aus. Das ist eine ganz unaufgeregte Rechnung anhand der vorliegenden Fakten. Es gibt einen unglaublichen Überhang an beschäftigungs- und perspektivlosen jungen Männern. Sie warten gerade zu Tausenden an der weissrussischen und polnischen Grenze, wo sie für über 16000 Euro mit Hilfe von Schleusern hingeflogen wurden. Droht Deutschland die Islamisierung, wo doch der Bevölkerungsanteil der Muslime nur zwischen 4 und 5 Prozent liegt? Denken er liegt mittlerweile über 10 Prozent. In Nürnberg lag der Anteil der muslimischen Kinder unter 6 Jahren bereits 2020 bei 90 %. Quelle Jugendamt Nürnberg. Auch sind die Sozialsysteme bereits derartig überlastet, das der Deutsche mit immer geringeren Renten und steigender Inflation immer mehr enteignet wird.

Bis die große Mehrheit der Asylsuchenden wirklich unabhängig von staatlicher Hilfe sein wird und ein eigenes Einkommen verdient, werden mindestens 15 Jahre vergehen.

Generationenbilanz: Eine Million Flüchtlinge kosten 450 Milliarden.

Merkel hat sich selbst mächtig gemacht, nicht Deutschland.

 

Bildquelle: Klaus Stuttmann

Über Recht und Gesetz hat sich die Bundeskanzlerin eigenmächtig hin- weggesetzt, ohne die Genehmigung von Bundestag und Bundesrat einzuholen. Ein Fazit ließ sich im Frühjahr 2016 bereits ziehen: Die Politik der offenen Grenzen geht auf Kosten der inneren Sicherheit .

Was ist das Fazit aus den von uns recherchierten Quellen.

Bereits vor dem 1. Weltkrieg war Deutschland für viele Nationen ein Dorn im Auge.

Die Reparationskosten von 1918 waren schon unsäglich und kein Land der Welt ist je so traktiert worden. Der 2. Weltkrieg war dann der Dolchstoß, jegliches Nationalempfinden sollte vom Keim her erstickt werden und wird es auch heute noch. Als bewährtes Herrschaftsinstrument hat sich schon immer die Erzeugung von Schuldgefühlen geeignet.

Die Oligarchie, die Herrschaft der Wenigen, sitzt fest im Sattel. Wirklich manipulierbar und beherrschbar werden die europäischen Gesellschaften erst sein, wenn ihre Homogenität und ihr sozialer Zusammenhalt zerstört ist. Die Plandemie und die wirtschaftlichen Plünderungen leisten ihren Tribut. Der Great Reset wird von den politischen Handlangern vorangetrieben.

Thilo Sarrazin hat zu kurz gegriffen, als er die Abschaffung Deutschlands an die Wand malte. Was auch droht, ist die Abschaffung Europas. Oder, um einen vom European Round Table of Industrialists geprägten Begriff zu zitieren: die Schaffung eines »neuen Europäers. 1991 Club of Rome

Eine Geschichte, in der Hoffnung auf Tragödie folgte, Ernüchterung auf Triumph und deren vorläufig letztes Kapitel von einer Kanzlerin geschrieben wird, die nach der Maxime regiert: Ago, quia absurdum est. Ich handle, weil es absurd ist. Sie tut Absurdes und erklärt es für alternativlos. Wir werden sehen, was  gerade nach ihr kommt, scheint diese Absurditäten noch zu vertiefen. Wir werden jedoch in kurzer Zeit sehr unliebsam wachgerüttelt.

Später denke man nur an die verhängnisvolle Fehlentscheidung der Regierung Kohl, die Deutsche Mark zu opfern und die Bundesbank zu entmachten, oder an die wirtschaftspolitische Irrfahrt der Großen Koalition unter Angela Merkel.

Bildquelle: w-t-w.org

Die Plünderung ging in einen nicht erklärten Wirtschaftskrieg über, das Beispiel Deutsche Bank 14 Milliarden Dollar und die Dieselabgas Affäre VW 22 Milliarden Dollar zeigen, wo von Seiten der USA horrende Summen eingefordert wurden. Der Euro wurde von der amerikanischen Notenbank mit der Lehmann Pleite attackiert. Die amerikanische Notenbank wollte keinen Konkurrenten zum Dollar.

Globalen Verflechtungen wurden in einem Strategiepapier von 1994-2014 komplett umgesetzt:

Strategien entwickelt 4 ungehinderten Ströme

  1. ungehinderter Strom Migranten, wer nicht gehorcht, wird umgebracht
  2. Öl / Gas Ströme
  3. Darlehen nach unten und Rückfluss der Profite an die Oligarchen
  4. Amerikanische Sicherheitskräfte zur Sicherung des Weltfriedens

Bildquelle: hdg.de

BRD ist festangeschlossener Juniorpartner der nur unter der USA gedeihen darf Wehrpflicht wurde abgeschafft stattdessen Söldnertruppen. (Gutenberg)

Atlantische Bündnis, dem sich kein deutscher Politiker widersetzt. Auf die Durchsetzung nationaler Interessen wird von der Politik verzichtet.  Die EU ist eurasischer Brückenkopf der USA. USA will Zusammenarbeit von Deutschland und Russland unterbinden, sie North Stream. Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland soll verhindert werden, wie zum Beispiel die Ukraine Krise.Deutschland verzichtet auf nationale Interessen. Besatzungsstatut

Die EU ist der verlängerter Arm der NATO. Vorauseilender Gehorsam der deutschen Politik.

Seit 1990 und mit dem Vertrag von Maastricht, Aufhebung der DM und  wurden Souveränitätsbestrebungen des deutschen Politik revidiert. Entmachtung der Bundesbank 1990 etc. Der Deutsche fühlt sich nicht mehr von seinen Volksvertreter vertreten. Deutschland kooperiert so stark mit der USA, dass es komplett entmachtet ist. EU ist für Deutschland die Kontrollinstanz. Nationalismus soll so unterbunden werden. Die deutsche Mark ist die komplette Entmachtung Deutschlands.

Springer Essentials, im Sinne der Atlantikbrücke muss jeder MA unterschreiben. Homogenität in Deutschland sie wird komplett unterbunden. Der Deutsche darf nicht abstimmen, wie wir beim Euro es erlebt haben.

Das europäische Parlament ist auch nicht handlungsfähig, der Zentralisierungskurs ist nicht durchsetzbar. Wir brauchen mehr Rechte der einzelnen Nationalstaaten.

Der Milliardenbetrug

Solidarbeitrag 400 Milliarden Euro

Migrationgsströme:

Die Deutschen hätten den Moment für gekommen gehalten, ihren historischen Makel zu bereinigen und sich endlich freizukaufen.

Bildquelle: bpb.de

2 Gedanken zu „Beuteland Deutschland“

  1. Hallo erst mal,
    Deine Berichte und Ansichten mmmmmmh.
    Sehe ich zu 200% genauso bis auf die 80% die du erwähnt hast.
    Meines Erachtens sind es 90-93% . Schlimm. Bin aus der BRD GmbH
    Im Oktober 21 ins Ausland geflüchtet(nicht EU)
    Wenn das Thema, BRD, Flüchtlinge , Krieg oder welcher EU Personal(früher Bürger) hat mehr Kohle in der Tasche, will dies niemand hören.
    Dann kommt der Satz aus den Staatsfernsehen, uns geht es doch gut.
    Haben 50 + Jahre gekrükt und beißen ein Jahr später ins Gras.
    Wenn man denen vorrechnet was wir an Steuern zahlen und wieviel LEBENSZEIT dabei drauf geht ist es für die, Normal😳
    Anschließend werde ich als Reichsbürger (gelber Schein) betitelt.
    Tja, wäre ich gern doch meine Vorfahren kommen aus Wolfsdorf, weiter komm ich nicht da Berlin angeblich nix hat.
    Wenn ich dann noch erwähne, das ich nie Wählen war, flippen die total aus.
    Da gibt es nix mehr zu erklären, die sind Resistent.
    Oder hast du ne Idee.
    Beste Grüße
    Frank

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